China 4

Weitere Fotos folgen. .. muss gerade entnervt aufgeben, Bilder hochzuladen…dauert pro Bild ca. 4 min..

13.10 Auf Abwegen.

Heute bin ich mal über meinen kleinen Schatten gesprungen und hab mich, in einen, dieser roten Sightseeing Busse gesetzt. Da ich heute überhaupt keine Lust habe, auf die Millionen von Menschen, welche sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln herumtummelt. So sitze ich gemütlich auf dem Topdeck, umhüllt mit einer angenehmen Brise Wind am Kopf und kann so, ganz entspannt dem hektischen Treiben, von oben zuschauen.

Hin und wieder, muss ich raus,  aus dem Touri-Bus und so gehe ich, den weniger mit Menschen überfluteten Gassen entlang, fernab der Tourismus Straßen.

Das ist Kinderleicht.

Dazu braucht man einfach nur eins, zwei Straßen parallel zu laufen und schon ist man, mittendrin statt nur dabei, im wirklichen China. Logisch, dass auch dort die Preise nicht dem Abgezocke, deren der Tourismus Straßen entsprechen.

So stelle ich auch hier fest, dass Shanghai eine Stadt, der absoluten Gegensätze ist.

...

..fette E- Klasse im Hintergrund. .

Das wirkliche, ursprüngliche China, lässt sich auch nicht so leicht durch die neusten, größten Wolkenkratzer, in dessen Schatten, verstecken. Mit aller Macht, so scheint es mir, versucht man sich dem Westen anzupassen.

Die extremen Unterschiede, welche die Stadt zu bieten hat sind gewaltig. Armut und Reichtum liegen hier so nah beieinander.

Nun sitze ich gerade an einem kleineren Fluss,  in der Sonne und bin froh, diese, man mag es kaum glauben, nahezu menschenleere Nische, gefunden zu haben. Nach einer Weile der Entspannung, machte ich mich wieder auf die Suche, nach dem roten Bus.

Ein Glück ist das Busticket 24 h gültig, so kann ich mir Shanghai bei Nacht ansehen und dabei, dass bunte Licht der Dunkelheit bestaunen, was echt beeindruckt.

Ganz besonders die Skyline.

Wow

Wow

Wie ich hier so angewurzelt da stehe und mir die Skyline anschaue, schweife ich kurz ab, in Gedanken an die unendliche Weite und Stille der Mongolei.

In diesem Moment, werde ich komplett übersät mit Gänsehaut.

Da dieser Blick und der Gedanke, so extrem verschieden sind. Dabei freue ich mich über die bunte Vielfalt unseres blauen Planeten und empfinde diesen Moment gerade hier zu sein, auch sehr beeindruckend.

Ich genieße diese zahlreichen, unterschiedlich tollen Momente, welche man wahrscheinlich in jedem Land der Welt finden kann.

Abwechslung tut immer gut und so sitze ich gerade beim Koreaner und es schmeckt hervorragend.

Mal eine etwas ruhigere Nebenstraße

Mal eine etwas ruhigere Nebenstraße

..der macht dir alles wieder ganz. .

..der macht dir alles wieder ganz. .

Frischer Fisch

Frischer Fisch

...

Ja, ich war wirklich da

Ja, ich war wirklich da

...

Übler Geruch.. dann lieber Eis am Stil

Übler Geruch.. dann lieber Eis am Stil

 

14.10 Heute Morgen, zog mich der Zug, hinaus aus der Stadt, hinein an den äußersten Stadtrand Shanghai’s. Glücklicherweise, bin ich hier mal wieder, dass einzige Bleichgesicht. Im Gegensatz zu Shanghai selbst, wo sich bisher, meiner Meinung nach, die meisten Touristen versammeln. Auch hier werde ich angesehen, als wäre ich von einem weit entfernten Planeten. Ausnahmsweise, sind hier in diesem Örtchen nicht alle Blicke, freundlicher Natur. Im Großen und Ganzen, fühl ich mich, beim Spaziergang durch das Dorf, nicht gerade wohl und komme mir vor, als wäre ich ein Eindringling in deren wirkliche Welt. Erstaunlicherweise scheint meine Unruhe ein kleiner Hund gemerkt zu haben. Denn schon zu Beginn meines Spaziergangs, gesellte sich jener Hund an meine Seite und begleitete mich beschützend durch das Dorf.

Bei Fuß. . Sogar über den Zebrastreifen begleitete er mich.. echt süß

Bei Fuß. . Sogar über den Zebrastreifen begleitete er mich.. echt süß

Leider muss ich schnell erkennen, dass ich das fotofähige Handy, lieber in der Tasche, stecken lassen sollte. Aber ab und an, in wenigen Momenten, zog ich es heraus und schoss.

Ach nö, laß mal. .. meine loten bleiben vorerst noch dran

Ach nö, laß mal. .. meine loten bleiben vorerst noch dran

Kleinerer Markt

Kleinerer Markt

Jede noch so kleine Fläche wird scheinbar für den Reisanbau genutzt

Jede noch so kleine Fläche wird scheinbar für den Reisanbau genutzt

Beim wandern durch diesen Ort kommt mir folgender Gedanke in den Kopf: Würde man sich nur in den jeweiligen Stadtzentren bewegen und dort aufhalten, wo man die zahlreichen Sehenswürdigkeiten bestaunen kann, so würde man wahrscheinlich meinen: „Wow, was für ein aufstrebendes China“. Aber das ist natürlich nur eine Seite der Medaille. Schaut man dann, etwas weiter und über den Tellerrand hinaus, erkennt man recht schnell, dass das wirkliche China, wohl eher noch, jenes China ist, welches noch ein paar Jahrzehnte braucht, um eine Großmacht darzustellen. In meinen Augen ist China auf keinen Fall das, was einem vermutlich die glanzvolle Scheinwelt, der in den Himmel ragenden Hochhäuser, vermitteln soll. Denn, wie ich hier so durch das Dorf stiefel, erkenne ich eben diese, andere Seite der Medaille. Ich denke, dass es vielleicht noch einige Generationen braucht, um auch die gesamte Bevölkerung am werdenden Wohlstand Chinas teilhaben zu lassen. Natürlich kann dieser Eindruck auch täuschen und fernab der gigantischen Großstädte, sieht es vielleicht auch schon wieder anders aus.

Keineswegs darf jetzt der Eindruck entstehen, ich wüsste über China bescheid. Das würde ich mir nicht anmaßen zu behaupten, denn ich habe lediglich ein Teil der Ostküste Chinas bereist. Aber trotzdem, versuche ich immer, in all den Ländern, welche ich besuche, auch mindestens 8 Blicke hinter die Kulissen zu werfen.

Was mir überhaupt nicht gefällt, ist der übermäßige Gebrauch an Plastik.

Denn die meisten Lebensmittel, welche man zu kaufen bekommt, werden völlig sinnloserweise, oft doppelt und dreifach mit Plastik eingepackt.

Innerhalb der Großstädte wird viel für die Reinigung der Stadt getan. Dort wirkt wirklich vieles sehr sauber und man könnte den Eindruck gewinnen, die Regierung Chinas würde wirklich Wert auf eine saubere Umwelt legen.

Aber auch hier, sollte man einen Blick hinter die große rote Leinwand wagen.

Denn außerhalb der Stadtzentren, liegen leider, nicht nur Berge aus Plastik.

Wieder neigt sich rasend schnell ein interessanter Tag dem Ende zu. So mache ich mich auf den schwierigen Weg der Suche nach einer Lokalität der Nahrungsaufnahme. Es ist deshalb so schwierig, da es wirklich wie Sand am Meer so viele und nicht weniger, Restaurants gibt.

Aber die Suche macht jedes mal riesen Spaß und so lass ich mir auch immer viel Zeit. Dabei laufe ich gut und gerne mal ein paar Kilometer und darf mir dann, auch deshalb „was“ leckeres gönnen. So bin ich eben in einer Straße entlang spaziert, in welcher bei einer Entfernung von nicht einmal 200 Metern, ohne Quatsch, mindestens 7 verschiedene Tanzgruppen, auf dem Fußweg, zwischen all den Geschäften, ihre Übungen, mithilfe eines Kassettenrecorders, vollzogen haben.

Und eins und zwei und...

Und eins und zwei und…

Klasse dachte ich, dass ist mir äußerst sympathisch und bewegte hin und wieder meinen Hals. ..

Auch auf diesem Weg und in all den Städten, welche ich bisher gesehen habe, konnte ich beobachten, dass diese, aus hunderten von:

Banken, Hotels, Restaurants, Friseur-, sowie Petikürbuden bestehen.

Morgen geht’s nach Hongkong. ..

Ich bin froh, dass ich mich, für nur einen Tag entschieden habe, denn soweit ich weiß, herrschen dort noch immer Unruhen und Proteste.

Genau in jener Gegend, werde ich in mein letztes Hotel in China einkehren.

Auf dem Weg zurück zum Hotel, muss ich immer durch diesen Tunnel

Auf dem Weg zurück zum Hotel, muss ich immer durch diesen Tunnel

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